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Züchterin / Organisatorin

Uschy Hügi

 Zwergschnauzer Club

Ausserdorf 65
6218 Ettiswil

Webseite: vom Chaschtele-Blick

+41 79 696 94 15

E-Mail an: Uschy Hügi

Mitglieder sind auf unserer auf unserer Homepage aufgeführt

Unser Dachverband ist der Schweizer-Rassehunde-Zuchtverband. Der SRZ ist ein eigenständiger aktiver Zuchtverband mit eigenem Hundestammbuch, der im Jahre 1988 gegründet wurde. Der dem SRZ unterstellte Zwergschnauzerklub legt sehr grossen Wert auf obligatorische Gesundheitsuntersuchungen.

Augenuntersuche ECVO

Sämtliche in der Zucht stehende Zwergschnauzer (Rüden wie auch Hündinnen) müssen alle zwei Jahre bis zum 7. Lebensjahr auf Augen ECVO untersucht werden.

Für die Zuchtzulassung muss jeder Zwergschnauzer einen gültigen Augenuntersuch ECVO vorweisen, der nicht älter als 365 Tage alt ist.

Obligatorischen Gentests

Ausserdem müssen alle Zwergschnauzer für die Zuchtzulassung auch auf folgende unten aufgeführte Krankheiten mittels Gentest untersucht worden sein.

MAC = Mykobakterium avium Komplex
Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Giger (Universität Pennsylvania, USA) konnte eine Genvariante beim Zwergschnauzer identifizieren, die mit einer genetischen Prädisposition und daher mit einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber den ubiquitär vorkommenden Bakterien Mycobakterium avium und Mycobakterium intracellulare (Mycobakterium avium Komplex, MAC) einhergeht. An MAC erkrankte Hunde zeigen häufig die folgenden Symptome: Lethargie, Appetitlosigkeit, Schwäche, Nasenausfluss, Bindehautentzündung (Konjunktivitis), Durchfall, Schwellung der Lymphknoten, Vergrößerung der Leber und der Milz. Die ersten Symptome zeigen sich üblicherweise im Alter von 1-8 Jahren. Durch die erbliche Immundefizienz sprechen die Infektionen nur unzureichend auf die Behandlungen an.

MC = Myotonia congenita
Myotonia congenita ist eine Krankheit, die die Skelettmuskulatur betrifft. Verursacht wird sie von einer Genmutation, die die Funktion der Chlorid-Kanäle beeinflusst. Symptome der Krankheit sind vor allem ein steifer, staksiger Gang, Schwierigkeiten beim Schlucken und übermäßiges Speicheln beobachtet. Alle betroffenen Zwergschnauzer zeigten eine abnorme Bezahnung und einen Überbiß, in manchen Fällen auch abnormes Bellen.

PRA B1, HIVP3 = Progressive Retinaatrophie
Neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen zu Folge ist eine Mutation im HIVEP3-Gen für die frühe Form der Typ-B PRA beim Zwergschnauzer verantwortlich. Der bisher angebotene Typ-B-PRA Test über Optigen (mittlerweile GeneSeek) hat eine genetische Variante im PPT1-Gen untersucht, die Abweichungen im Bezug auf Genotyp und Phänotyp zeigte. Die neu entdeckte HIVEP3-Variante weist eine bessere Korrelation auf, weshalb wir empfehlen, den neueren Test nach Kaukonen et. al. durchzuführen.

CMT = Charcot-Marie-Tooth Neuropathie
Bereits im jungen Alter (< 2 Jahre) kommt es bei betroffenen Hunden durch das Vorhandensein eines Megaösophagus zu häufigem Aufstoßen und aufgrund einer Larynxparalyse zu Atemschwierigkeiten. In den bislang beschriebenen Fällen lebten die betroffenen Hunde nach der Diagnose noch über 3 Jahre hinaus, was für eine lange Überlebensdauer bei dieser Krankheit spricht.

CD = Comma Defect (Spondylocostal Dysostosis)
Die spondylokostale Dysostose (Comma Defekt) ist charakterisiert durch Segmentationsstörungen der Wirbelsäule und der Rippen. Betroffene Hunden zeigen disproportioniertem Minderwuchs sowie Wirbelsäulenverkürzung und Rippendefekte schon bei Neugeborenen.

PMDS = Persistant Müllerian Duct Syndrome
Die Ursache des Müller-Gang-Persistenzsyndrom (PMDS) ist eine fehlende Rückbildung des Müllerschen Gangs während der Geschlechtsdifferenzierung bei Rüden. Die äußeren Genitalien sind im Normalfall voll ausgebildet. Bei 50% der betroffenen Tiere sinken die Hoden nicht ab (Hodendystopie), was zu Unfruchtbarkeit und ggf. Tumorbildung führen kann.


Quelle: LABOGEN Gentests - Zwergschnauzer - Hund - Gentest-Bestellung

(Zwergschnauzer Paket DNA Tests)

* Alle Testergebnisse finden sie bei unseren Hündinnen und Rüden