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zwergschnauzerclub.ch

Jacqueline Maeder-Laubscher

Präsidentin Zwergschnauzer-Club

Eggetsbühlerstrasse 18
9545 Wängi TG

Webseite: vom schwarzen Falken

+41 52 378 24 86
+41 79 549 92 48

E-Mail an: Jacqueline Maeder

Uschy Hügi

Beisitzerin Zwergschnauzer Club Ausserdorf 65
6218 Ettiswil

Webseite: vom Chaschtele-Blick

+41 79 696 94 15

E-Mail an: Uschy Hügi

Unser Dachverband ist der Schweizer-Rassehunde-Zuchtverband. Der SRZ ist ein eigenständiger aktiver Zuchtverband mit eigenem Hundestammbuch, der im Jahre 1988 gegründet wurde. Der dem SRZ unterstellte Zwergschnauzerklub legt sehr grossen Wert auf obligatorische Gesundheitsuntersuchungen.

Augenuntersuche ECVO

Sämtliche in der Zucht stehende Zwergschnauzer (Rüden wie auch Hündinnen) müssen alle zwei Jahre bis zum 7. Lebensjahr auf Augen ECVO untersucht werden.

Für die Zuchtzulassung muss jeder Zwergschnauzer einen gültigen Augenuntersuch ECVO vorweisen, der nicht älter als 365 Tage alt ist.

Obligatorischen Gentests

Ausserdem müssen alle Zwergschnauzer für die Zuchtzulassung auch auf folgende unten aufgeführte Krankheiten mittels Gentest untersucht worden sein.

MAC = Mykobakterium avium Komplex
Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Giger (Universität Pennsylvania, USA) konnte eine Genvariante beim Zwergschnauzer identifizieren, die mit einer genetischen Prädisposition und daher mit einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber den ubiquitär vorkommenden Bakterien Mycobakterium avium und Mycobakterium intracellulare (Mycobakterium avium Komplex, MAC) einhergeht. An MAC erkrankte Hunde zeigen häufig die folgenden Symptome: Lethargie, Appetitlosigkeit, Schwäche, Nasenausfluss, Bindehautentzündung (Konjunktivitis), Durchfall, Schwellung der Lymphknoten, Vergrößerung der Leber und der Milz. Die ersten Symptome zeigen sich üblicherweise im Alter von 1-8 Jahren. Durch die erbliche Immundefizienz sprechen die Infektionen nur unzureichend auf die Behandlungen an.

MC = Myotonia congenita
Myotonia congenita ist eine Krankheit, die die Skelettmuskulatur betrifft. Verursacht wird sie von einer Genmutation, die die Funktion der Chlorid-Kanäle beeinflusst. Symptome der Krankheit sind vor allem ein steifer, staksiger Gang, Schwierigkeiten beim Schlucken und übermäßiges Speicheln beobachtet. Alle betroffenen Zwergschnauzer zeigten eine abnorme Bezahnung und einen Überbiß, in manchen Fällen auch abnormes Bellen.

PRA B1, HIVP3 = Progressive Retinaatrophie
Neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen zu Folge ist eine Mutation im HIVEP3-Gen für die frühe Form der Typ-B PRA beim Zwergschnauzer verantwortlich. Der bisher angebotene Typ-B-PRA Test über Optigen (mittlerweile GeneSeek) hat eine genetische Variante im PPT1-Gen untersucht, die Abweichungen im Bezug auf Genotyp und Phänotyp zeigte. Die neu entdeckte HIVEP3-Variante weist eine bessere Korrelation auf, weshalb wir empfehlen, den neueren Test nach Kaukonen et. al. durchzuführen.

CMT = Charcot-Marie-Tooth Neuropathie
Bereits im jungen Alter (< 2 Jahre) kommt es bei betroffenen Hunden durch das Vorhandensein eines Megaösophagus zu häufigem Aufstoßen und aufgrund einer Larynxparalyse zu Atemschwierigkeiten. In den bislang beschriebenen Fällen lebten die betroffenen Hunde nach der Diagnose noch über 3 Jahre hinaus, was für eine lange Überlebensdauer bei dieser Krankheit spricht.

CD = Comma Defect (Spondylocostal Dysostosis)
Die spondylokostale Dysostose (Comma Defekt) ist charakterisiert durch Segmentationsstörungen der Wirbelsäule und der Rippen. Betroffene Hunden zeigen disproportioniertem Minderwuchs sowie Wirbelsäulenverkürzung und Rippendefekte schon bei Neugeborenen.

PMDS = Persistant Müllerian Duct Syndrome
Die Ursache des Müller-Gang-Persistenzsyndrom (PMDS) ist eine fehlende Rückbildung des Müllerschen Gangs während der Geschlechtsdifferenzierung bei Rüden. Die äußeren Genitalien sind im Normalfall voll ausgebildet. Bei 50% der betroffenen Tiere sinken die Hoden nicht ab (Hodendystopie), was zu Unfruchtbarkeit und ggf. Tumorbildung führen kann.


Quelle: LABOGEN Gentests - Zwergschnauzer - Hund - Gentest-Bestellung

(Zwergschnauzer Paket DNA Tests)

* Alle Testergebnisse finden sie bei unseren Hündinnen und Rüden

Wir verbringen den grössten Teil unserer Zeit mit unserem wertvollen Freund „dem Zwergschnauzer.“ Unsere Zwergschnauzer erfüllen uns mit ihrer Herzensfrische, viel Witz und ihrem ausgesprochenem Charme. Wir Züchter versuchen alles Menschenmögliche oder alles, was in unserer Macht steht, um es diesen kleinen Wirbelwinden gutgehen zu lassen. In unserer Funktion als Züchter haben wir stets Vorbild- und Beratungsfunktion.
Das hier aufgeführte Leitbild soll deutlich aufzeigen, wie man eine seriöse und fachmännische Zwergschnauzerzucht mit viel Herzblut und Engagement führen kann.

  • Für alle Zwergschnauzerzüchter hat die Gesundheit und Vitalität, sowie das Wohl des Rassehundes oberste Priorität.

  • Wir züchten nach dem Rassenstandard der FCI (Zwergschnauzer FCI-Standard Nr. 183 vom 18. April 2007) und halten uns genau an die Vorgaben der FCI.

  • Unser grösstes Bestreben besteht darin, gesunde und wesensstarke Welpen zu züchten, die dem Rassenstandard in hohem Masse entsprechen.

  • Alle Zwergschnauzerzüchter haben sich strengstens an „die Schweizer Tierschutzgesetzgebung“ sowie an „die Allgemeine Zuchtordnung des SRZ“ zu halten.

  • Unsere Zuchthunde müssen die Zuchttauglichkeits-Anforderungen des SRZ erfüllen.

  • Die Wurf- und Zuchtstättenkontrolle wird von einem SRZ-Zuchtwart regelmässig kontrolliert und abgenommen.

  • Die Welpen werden vom Tierarzt geimpft, gechippt und werden dem neuen Besitzer mit einem tierärztlichen Gesundheitszeugnis abgegeben.

  • Wir legen grossen Wert auf regelmässige obligatorische Vorkontrolluntersuchungen der Augen, ebenso auch die obligatorische Untersuchung aktueller Gentests für unsere Zwergschnauzer (MAC, MC, PRA B1, CD, CMT + PMDS). Jeder seriöse Züchter wird ihnen diese Gentestergebnisse allzeit offen legen.

  • Ebenso müssen auch genügend grosse Zuchteinrichtungen vorhanden sein sowie artgerechte Beschäftigungsmöglichkeiten für die Zwergschnauzerwelpen zur Verfügung stehen. Wir achten selbstverständlich auch auf Sauberkeit und Hygiene sowie einen liebevollen und artgerechten Umgang mit unseren Tieren.

  • Wir übernehmen als Zwergschnauzerzüchter ebenso eine Vorbild-, wie auch Beratungsfunktion.

  • Für unsere Zwergschnauzerwelpeninteressenten, Besitzer oder auch neuen Züchtern stehen wir jederzeit mit Rat und Tat gerne zur Verfügung.

  • Wir bilden uns stets weiter und haben ein fundiertes Fachwissen an Tierpflege, Tiergesundheit, Tierernährung Fortpflanzung, Genetik, Ahnenforschung sowie auch an spezifischen Krankheiten innerhalb der Rasse Zwergschnauzer.

  • Wenn wir eine Farbverpaarungen innerhalb der Rasse Zwergschnauzer planen, setzen wir uns intensiv mit der genetischen Ahnenforschung der zu wählenden Verpaarung auseinander. Die FCI (Fédération Cynologique Internationale) hat im April 2012 beschlossen, dass man die Rassevarietäten (Ausnahme: schwarz-silber x pfeffersalz).untereinander verpaaren kann. Solche Farbverpaarungen, sorgfältig geplant und dann seriös umgesetzt, dienen der Erweiterung des Genpools und somit auch der Gesundheit und dem Wohlergehen unserer Zwergschnauzer. Unsere Farbverpaarungen haben rein gar nichts mit den American Schnauzern (Parti- oder Scheckenschnauzer) zu tun.
    Unser Ziel ist, nach dem FCI Standard Nr. 183 Zwergschnauzer zu züchten in den Farben:
    schwarz, weiss, schwarz-silber und pfeffersalz.

  • Ethik, Menschenwürde und Respekt gegenüber dem SRZ-Zuchtverband und den anderen Züchtern ist uns auch ein sehr grosses Anliegen. Wir betrachten daher dieses Leitbild als verbindlich und verhalten uns gegenüber dem SRZ-Zuchtverband auch immer loyal.